Blogbeitrag bei Yonc.ch

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Hallo, ich bin Markus, Gründer und Kursleiter an der How to Survive Outdoor School Switzerland. Im September 2018 haben wir uns aufgemacht mit einem Teil unserer Kursleiter der How to Survive Outdoor School eine Expedition in den Amazonas Regenwald durch zu führen. Was wir dort alles erlebt und erfahren haben und wie wir mit den Eingeborenen auf Jagd gehen konnten ist indes aber eine andere Geschichte wert.

Morgenstimmung auf 4600 M

Gegen Ende unserer Expedition hat sich ein Teil von uns aufgemacht für rund eine Woche durch die Höhen der Anden zu Wandern. Bewaffnet mit Rucksack, Schlafsack, Zelt, jeder Menge Wasser und einem Solar Panel auf dem Rucksack angeschnallt sind wir losgezogen. Hoch hinauf, eintauchend in die schier endlose und raue Landschaft der Anden. Unsere Erfahrung kam uns auf diesem Trip sicherlich zu gute. Wir waren leicht bepackt, doch alles was wir dabei hatten war mehr als nur nützlich. Doch in derart fremdem Terrain ist man auch mit der besten Vorbereitung immer mit Schwierigkeiten konfrontiert. Beispielsweise war da die Schwierigkeit mit der Höhe. Wer schon einmal in den Anden unterwegs war der weiss wovon ich spreche. Glücklicherweise wurde niemand von uns wirklich höhenkrank. Vielleicht liegt es daran, dass wir auch in Europa viel in den Bergen unterwegs sind, was jedoch nicht 100% stimmen kann. Denn auch Einheimische können krank werden. Dennoch in diesen Höhen und insbesondere bei dieser trockenen Luft wurde jeder Schritt schwerer und schwerer.

Unterwegs in den Anden

Unterwegs standen immer wieder Pausen an. Pausen um durchzuatmen. Pausen um zu trinken, Pausen um sich Kleidertechnisch auf die ständig wechselnden Bedingungen zu reagieren. Dass wir für euch viele tolle Bilder machen konnten verdanken wir unserem Solar Panel, welches sowohl bei Sonnenschein als auch verhangenem Andenhimmel stets perfekt funktioniert hat. Auch der grosse Höhenunterschied spielte dabei keine Rolle. Wir konnten damit unsere Handys und Kameras aufladen. Aber auch das Laden der Taschenlampen war in der Dunkelheit der Anden von grösser Bedeutung.

Unterwegs in den Anden

Wie gesagt waren wir sehr leicht bepackt. Da musste auch das Solar Panel entsprechend leicht sein. Aber auch der Rest der Ausrüstung war nicht allzu schwer. Wir haben uns wie gesagt auf das Nötigste reduziert. Doch das will gelernt sein. Auch wenn es sich hierbei um einen Treck und nicht um eine Survival Übung handelte kommen einen gerade wenn es um den Punkt – Reduzieren auf das Mindeste – geht, Survival Wissen und Fähigkeiten zu gute. Wenn wir Menschen in der heutigen Zeit grundsätzlich für eine Wanderung oder eine Reise packen neigen wir stets dazu zu viel einzupacken. Das ist bei vielen Menschen so und bedarf einer gewissen Übung aber auch Kenntnis über die Qualität und den Nutzen von Gegenständen.

Blick zurück

Gerne berichten wir in den kommenden Monaten mehr von unseren Expeditionen und zeigen euch eindrückliche Bilder von unseren Erlebnissen.

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